Der Film "ICH BIN WIEDER DA!" 

Hier das aktuelle Drehbuch für den (geplanten) Film über Graf-Anton-Günther.

„Herrje, was wollen wir denn schon groß?

Ein Denkmal für mich, Graf Anton Günther von Oldenburg.

Und das in meinem Oldenburg, in Oldenburg in Oldenburg!"

Graf Anton Günther (2013)

Wandbild von 1895

"ICH BIN WIEDER DA!"

Graf Anton Günther reloaded
Kurzfilm-Drama-Drehbuch von Richard Christian Kähler
In den Hauptrollen
– Anton Günther, Graf zu Oldenburg & Delmenhorst (schon 429 Jahre alt)
– Johann Just Winkelmann, sein Hofchronist (erst lächerliche 393 Jahre alt)
In den Nebenrollen
– Ein Hund (der schnarchend vor dem Kamin liegt)
– Ein Computer (der für die beiden Männer wie Magie ist)
– Eine Frau (die die Liebe wichtiger als die Politik findet)
Die Zeit: Ein sonniger Abend im Frühling des Jahres 2013
Der Ort: Ein gemütliches Kaminzimmer im Oldenburger Schloss
 

1. TEASER (ca. 01:00 min)

Ein gemütliches Kaminzimmer im Oldenburger Schloss: Schwere, dicht zugezogene Gardinen, leise knackendes Kaminfeuer, brennende Kerzen. – Dazu: Musik aus dem 17. Jahrhundert (z. B. von Henry Purcell (1659-1695), dessen Kompositionen und Konzerte ein paar Jahre nach Graf Anton Günthers Besuch am Englischen Hof in London dort gespielt und aufgeführt wurden. – Darüber: Untertitel (nacheinander im Bild erscheinende Zeilen)
 
Deutschland 1583. Ein Schloss in Niedersachsen. Ein Mann wird geboren. 83 Jahre später stirbt er wieder.
(Kurze Pause)
Was daran Besonderes ist? Nichts. Gar nichts.
(Kurze Pause)
 Bis auf ein Wunder ... denn es ist wirklich wie ein Wunder ...
 ... ja, wahrscheinlich ist es sogar ein Wunder!
(Kurze Pause)
Oder wie soll man sonst erklären ...
...dass dieser Mann über 300 Jahre später ...
... plötzlich wieder da ist?
Im leeren Lehnstuhl vor dem flackernden Kamin erscheint sich langsam materialisierend (Beam-Effekt mit Space-Sound) Graf Anton Günther. Bekleidet wie von den Kramermarkt-Eröffnungen bekannt, doch dick eingestaubt und voller Spinnweben. Kein Wunder, wenn man über 300 Jahre in einem Sarg in einer Kirchengruft gelegen hat. Und die letzten paar Jahrzehnte dann sogar vorübergehend ausgelagert in einem Heizungskeller. Der bewegungslos dasitzende Graf schlägt seine Augen auf.
Er starrt erst fassungslos geradeaus, dann lässt er mit unbewegtem Kopf noch wie in Leichenstarre verharrend die Augen schnell ein paar Mal nach links und rechts schnellen. Er schielt hinunter auf seine reglosen Hände auf den breiten Holzlehnen, wackelt probeweise mit einem verstaubten Finger – es geht! Der Graf spricht, noch etwas heiser, und dreht dabei den Kopf ganz langsam wie eingerostet einem noch nicht im Bild sichtbaren anderen Gast neben sich am Tisch zu:
Graf
Iccchhh lä-bäää ... (der Graf räuspert sich rauh)
Ich läää-bäääää! ... Wwwwiin-kel-mann! ... Wwwo ... wo bbbäään ich?
WINKELMANN (flüsternd aus dem Off)
In Ihrem Schloss, Herr ... äh, Herr Graf. In Eurem Schloss! In Oldenburg! ... Genau wie früher!
Graf Anton Günther (im weiteren GAG genannt) lächelt mühsam, dass die Mundwinkel knirschen, dann immer breiter und bewegter, wie ein vom Grabe Auferstandener eben. Dann hebt dann glückselig die noch leicht zitternden und staubabschüttelnden Hände fromm zum Himmelsdank empor.
GAG
Wirk-lich? ... In Ol-den-burg? ... Herrgott. Wie schön! Ich dan-ke Dir ...
Kamera fährt über GAGs staubigem, aber glücklichem Gesicht langsam hinüber zum Fenster, die dunklen Vorhänge werden wie durch Geisterhand aufgerissen und grellweißes Licht erstrahlt. Schneller Kamera-Zoom durchs Schlossfenster hinauf in den Himmel, dann neugierig hinunter auf die Stadt, den Platz, in das heutige Oldenburger Straßenleben. – Dabei: Überblendung von Klassik-Musik des 17. Jhd. auf Popmusik des 21. Jhd ...
 

Graf Anton Günther nach Oldenburg

"Natürlich gehört Graf Anton Günther nach Oldenburg und auf den Schlossplatz – neben sein „Haus... Das wäre ein wunderschönes Bild."

Udo Lux, Oldenburg

Skulptur auf den Oldenburger Schloßplatz

"Ich wünsche mir, dass die Bronze-Skulptur „Graf Anton Günther und sein Kranich“ demnächst auf dem Schlossplatz steht."

Ingeborg Deeke, Oldenburg

Geschichte Oldenburgs mit Graf Anton Günther verbunden

"Wenn es um die Geschichte Oldenburgs geht, ist sie doch untrennbar mit Graf Anton Günther verbunden... Zu „unserem“ Grafen gehört sein Schloss, da sollte es kein Wenn und Aber geben...

Isolde Sudmann, Oldenburg